Bluttrinker pt.2
So, zweiter Blick hinter die Kulissen. Aber welche?
Okay, haken wir vorher schnell die Werbung in eigener Sache ab: Wer es noch nicht weiß, dem sei gesagt, dass ich eine Romanflatrate für 10 Jahre verlose. Alle Fragen werden hier geklärt.
Gut, damit wäre der Punkt schonmal erledigt.
Damit zum Thema: Am 18.03. lese ich um 11 Uhr morgens im Rahmen der Buchmesse Leipzig auf der Leseinsel. Im Anschluss daran wird man mich beim Stand von Werkzeugs noch eine Weile antreffen können.
Jetzt bin ich gerade dabei die perfekte Stelle für die Lesung zu suchen. Das ist gar nicht so leicht. Der Textauszug sollte nach Möglichkeit das Spektrum des Romans zeigen. Zusätzlich empfinde ich es noch als vorteilhaft, wenn man nicht zu viele Personen in einer Lesung benennt, das kann sich eh kein Mensch merken. Ich habe schon ein paar Kandidaten ausgewählt, die in Frage kommen. Mal sehen, welcher es am Ende wird. Zu viel will man ja auch nicht verraten. Schwierige Gratwanderung, sag ich euch.
Soviel mal für Heute. Ich weiß, ist nicht viel, aber manchmal müssen auch ganz trockene Ankündigungen sein. Man könnte zwar meinen, dass ich viel Zeit habe, jetzt wo Bluttrinker anläuft, aber dem ist ganz und gar nicht so. Wie oben bereits erwähnt ist bald Buchmesse. Das ist einer der beiden Termine, zu denen sich Autoren mal wieder aus ihren Schreibhöhlen wagen. Man bringt sich in Form, polstert das eigene Portfolio auf und entwickelt noch jede Menge “Last-Minute-Ideen”, die dann die armen Agentinnen alle noch sichten sollen. Zumindest bei letzterem war ich dieses Jahr brav, denn meine Ideenplanung läuft schon seit Monaten in enger Absprache mit eben diesen wundervollen Agentinnen. Aber das ist auch der Grund, weshalb ich eher wenig Zeit habe. Mich treiben zur Zeit nämlich gleich mehrere Ideen um und zwei haben mich so sehr gepackt, dass ich da auch direkt mit der Arbeit begonnen habe.
Es stimmt schon, als Autor ist man getrieben. Ich schreibe zwar, um damit Geld zu verdienen (ja, sorry an die Ideallisten, so läuft es leider) – aber vor allem in den letzten Tagen bemerke ich doch, dass ich ohne mein tägliches Pensum einfach unausgeglichen bin.
Wer übrigens noch ein Exemplar der Erstausgabe von “Tharador” ergattern will, der sollte sich beeilen, wie ich aus gut unterrichteten Kreisen gehört habe. Bei Gelegenheit werde ich sicher wiedermal eines verlosen, aber das kann noch dauern, da ich vor Ablauf der Flatrate-Verlosung kein neues Gewinnspiel starte. Sonst verliere ich noch den Überblick.

