Mai 29 2010

Hands on iPad … und andere Technik

SRB

Jap, war heute im Saturn und wunderte mich, warum da so übertrieben viele Leute an dem Tisch stehen, wo die Apple-Produkte beworben werden. Kurz die erschlaffenden grauen Zellen bemüht: Ah, iPad ist da!
Mit den gemurmelten Worten: “Aus dem Weg, ich bin Autor!” zwängte ich mich neben ein turtelndes Pärchen und schnappte mir eins der Wundertabletts, als die junge Frau es aus der Hand legte – tztztz.

Eine halbe Stunde und unzählige Hilfsangebote später muss ich sagen … meh.

Liebe Apple-Freunde/Jünger/Abhängige, ihr müsst jetzt all eure Toleranz für mich aufbringen:
Ich finde das iPad ziemlich unspektakulär.
Das Design ist top, das Gewicht ist schon merklich bis zu hoch.

Man sollte die Darstellung in den Werbefilmen allein schon deswegen als Gebrauchsanweisung verstehen. Mit dem iPad auf den Beinen auf dem Sofa rumlümmeln – so stellt Apple sich das vor. Nur, ein Sofa hab ich nicht immer unterm Arm. Der Lagesensor hat natürlich das selbe Problem, das alle Lagesensoren haben: Ist der Winkel zur Horizontalen zu flach, kriegt er von Rotationen des iPads nichts mit und das Bild bleibt starr, sprich, ist dann eben um 90° für mich verdreht – doof.

Das iPad reagiert doch auch träger als erwartet auf Eingaben. Sicherlich schneller als iPod-Touch oder iPhone, aber die kenne ich ja nicht. Mir ist es jedenfalls zu langsam. Da verzichte ich lieber auf den grafischen Effekt des “Aufblasens” der App und habe schneller mein Bild. Wobei es immernoch sehr schnell ist, keine Frage. Aber da das iPad eigentlich nichts kann, außer punktuelle Anwendungen zu fahren, ist es einfach nicht schnell genug für meine Ansprüche.

Außerdem sind manche Sachen für große Finger doch recht heikel. Im Kalender habe ich nicht immer den gewünschten Tag getroffen. Vielleicht lag das auch am “Oh my god! Its THE iPad!” – Zittern meinerseits, oder einfach daran, dass die Zahlen so verflucht winzig waren.

Und zum Schluss: Ohne Apps – die ja das Konzept dahinter sind, schon klar – ist es eigentlich witzlos. Wie es mit Apps aussieht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Da ich mir die erste Generation aber unter Garantie nicht kaufe, wird es mit der Bewertung der Apps auch noch eine ganze Weile dauern.
Vielleicht sollte man im Saturn dem iPad ein paar Apps spendieren, dass die potentiellen Käufer auch einen besseren Überblick bekommen.

So, das war der unwichtige Teil, der mir tausende Google-Hits beschert *fg*, nun zum Rest.

Auf meinem Acer-Notebook, das immer mal wieder den Hitzetod stirbt, habe ich nun 3 komplette Romane geschrieben, einen vierten beendet und zwei weitere begonnen. Wenn man das umrechnet, dann habe ich die Tastatur doch ordentlich beansprucht. Vielleicht sogar schon vergleichbar mit Al Bundys altem Dodge.
Es wird also wirklich Zeit für Ersatz. Da ich auch noch ein paar Romane schreiben werde, lege ich natürlich besonderen Wert auf eine gute Tastatur. Jetzt geht das große Suchen los, nach einem günstigen Notebook, das mich auch bei Spielen nicht mit einer Diashow zurücklässt. Erste Blicke schielen auf das Sony Vaio E, sind aber noch nicht voll überzeugt.
haben die vielleicht ein Sponsoring-Programm? Könnte da im nächsten Roman sogar was machen ;-)


Mai 21 2010

Neues Projekt

SRB

Ja, so schnell kann’s gehen. Gater(AT) ist noch nichteinmal erschienen, hat noch keinen offiziellen Titel usw, aber ich habe bereits den nächsten Roman in trockenen Tüchern.
Verraten wird aber noch gaaaaaar nix.
Da Gater(AT) auch voraussichtlich erst im Frühjahr 2011 erscheint, sprechen wir bei dem neuen Roman also frühestens über Herbst 2011. Das gibt mir aber ein sehr komfortables Polster, um das Buch zu schreiben.

Warum dann diesen Blog-Post? Willst’e mal wieder nur rumposen und angeben, fragt ihr euch jetzt? – Nein, aber da es in letzter Zeit hier recht still war, wollte ich mal zeigen, dass ich noch lebe und arbeite.

Parallel dazu habe ich auch noch ein paar neue Konzepte, die ich verfolge. Auch schwirrt mir ganz aktuell eine Idee im Kopf herum, die man evtl. auch zur Trilogie ausbauen könnte. Und sie würde gleich zwei ganz große Leidenschaften von mir verbinden: Fantasy und *zensiert im Namen des Ideenschutzes*.
Manchmal ist es echt ärgerlich, dass man so wenig über unveröffentlichte Ideen sprechen kann/sollte. Aber je weniger ich darüber rede, desto mehr arbeite ich daran ;)

Diesen Samstag werde ich im Dark Flower in Leipzig sein, da dort gleich fünf Kollegen lesen, von denen ich erst drei kenne. Diesen Zustand werde ich mal ändern (klingt schon fast wie ‘ne Drohung *g*). Und fünf Lesungen werden sicherlich unterhaltsam. 17 Uhr, solltet ihr euch merken.


Mai 3 2010

Romanflatrate – Interview – und Zeug

SRB

So, das Gewinnspiel um die Romanflatrate ist beendet, der/die GewinnerIn wurde benachrichtigt. Bitte also keine Einsendungen mehr.

Dann habe ich letzte Woche ein Interview mit Christel Scheja von Fantasyguide geführt, das man hier nachlesen kann.

Ansonsten gibt es noch nicht viel zu erzählen, zumindest nicht öffentlich ;)
Aber es brodelt gewaltig, keine Sorge. Da Gater (Arbeitstitel) nun erst im Frühjahr 2011 erscheint, werde ich natürlich noch nicht großartig darüber reden. Außer soviel: Es ist Urban Fantasy. Aber ganz ohne jegliche Fabelwesen und sonst was. Was bleibt dann noch? Lasst euch überraschen.