Bluttrinker pt.3
Soeben erreichte mich die Nachricht, dass das erste Kapitel nun als Leseprobe online ist.
Zu finden in diesem Link.
*Ist eine direkte IP-Adresse, keine url. Mein Firefox und Internetexplorer haben es aber problemlos geöffnet.*
Soeben erreichte mich die Nachricht, dass das erste Kapitel nun als Leseprobe online ist.
Zu finden in diesem Link.
*Ist eine direkte IP-Adresse, keine url. Mein Firefox und Internetexplorer haben es aber problemlos geöffnet.*
Ich habe ja schon erzählt, dass ich nach der Lesung am 18.3. noch am Stand von Werkzeugs zu finden sein werde. Heute kann ich auch einen der Gründe präsentieren, denn das fantastische Werkezugs-Team hat es noch geschafft, rechtzeitig für die Buchmesse einen ersten Artikel der kommenden “Bluttrinker-Kollektion” fertigzustellen.
Und das Ergebnis will ich euch natürlich nicht länger vorenthalten.

Als bekennender Couchpotato sehe ich häufiger mal TV. Aber keine Sorge, keinen Mist wie Supersklave und Co. Mir haben es meist die Sitcoms angetan, aber das tut auch nichts zur Sache. Jedenfalls sieht man da zwangsläufig auch ne Menge Werbung – ne Menge Scheiß.
Hier mal meine momentane Top 5 der nervigsten Werbespots.
Platz 5: Activia. Diese “Ich bin so aufgebläht” Konversation… Oh mann. Dazu fällt mir beim besten Willen nichts mehr ein.
Platz 4:
Alle Vanish-Oxi-Super-Duper-Dreckweg-CilitBang!-haste-nich-gesehen Mittelchen. Und außerdem sind sie ja nichtmal ehrlich. Was haben sie uns, bei Cilit Bang war’s glaube ich, nicht versprochen, dass man nur ein Mittel für alles braucht. Und dann bewerben sie doch drei unterschiedliche. Naja, schaut ja eh keiner genau hin.
Platz 3: Klarmobil
Ich muss mich nicht anbrüllen lassen, denn meine Ohren funktionieren noch sehr gut. Heino stört mich weniger, auch wenn er bitte anstelle von “tellfonieren” das Wort “telefonieren” richtig aussprechen könnte. Nein, mich nervt einfach die dumme und nervtötende Art. Springt darauf auch nur irgendjemand an?
Platz 2: Die GEZ
Ich muss mir in nem Werbespot nicht sagen lassen, dass ich ja quasi kriminell bin. Wenn ich den sehen kann, dann zahle ich als braver Konsument nämlich schon! Und das ganze Gelaber von “freie Medien” und “Fairness” ist ja schön und gut, aber mit dem letzten Satz verspielt man sämtliche Sympathiepunkte. “Weil’s einfach Flicht (ja, Zitat, der spricht das so aus, kann ich nix für) ist” – kommt mir einafch wieder zu sehr mit dem Moralfinger.
Platz 1: 1&1
Ich will nicht, dass Marcel Davis zu mir nach Hause kommt! Und ich will schon gar nicht, dass der so lange bleibt, bis der Fehler behoben ist! Als die Telekom bei uns die Leitung falsch geschaltet hatte, dauerte es knapp drei Tage, weil Arcor da selbst gar nix machen konnte – soll ich als 1&1 Kunde etwa so lange Asyl gewähren?
Es gibt sicherlich noch unglaublich viele ähnlich blöde Werbung, aber zum Glück merkt sich mein Hirn dann doch nicht alles. Wobei ich in der Beziehung leider wirklich gestraft bin. Es gibt nichts, was sich mein Gedächtnis so gut behält wie Filme, Werbung oder Lieder. Wenn man das Wissen der Welt als Werbespot verarbeiten würde… lassen wir das.
Aber mancher fragt sich sicher, warum ich so viel Werbung ansehe, sie nicht einfach stumm schalte und gut. Mich interessiert das Medium Werbung ungemein. Stand mal ganz oben auch meiner “will ich studieren” Liste. Wir wissen heute, dass es anders kam. Aber das Interesse ist noch immer da. Hinter die Fassade zu blicken und zu sehen, wie man versucht den Kunden anzusprechen.
Es gibt auch einen sehr guten Werbespot. Nur fällt mir der Name für das Produkt nicht mehr ein. Bezeichnend, dass man sich die Namen der gutgemachten Werbung nicht sofort merkt. Problem: Ich habe ihn erst einmal gesehen. Es ist ein Spot für ein Halsmittel, mit nem kleinen Comic über Steinzeitfiguren. Ich glaube Myoangin oder Mycoangin (*** Nachtrag: Das Präparat heißt Mucoangin. Vielen Dank Tom ***). Bin mir da aber nicht sicher. Sobald ich den Namen kenne, reiche ich ihn nach. Der Spot ist gut, weil er witzig ist, nicht aufdringlich und dennoch klar verdeutlicht, was das beworbene Produkt kann.
Und man mag jetzt lachen, dass ich den Namen nicht kenne, aber Fakt ist: Die Produkte der nervigen Spots werde ich niemals kaufen – außer die GEZ, aber das ist ein ganz anderes Thema (kommt wohl irgendwann noch).
Ich wünsch’ mir einfach weniger debile Werbung. Man muss nicht versuchen jede Gehirnzelle im Rezipienten zu unterwandern, man darf die auch ganz gezielt ansprechen.
So, zweiter Blick hinter die Kulissen. Aber welche?
Okay, haken wir vorher schnell die Werbung in eigener Sache ab: Wer es noch nicht weiß, dem sei gesagt, dass ich eine Romanflatrate für 10 Jahre verlose. Alle Fragen werden hier geklärt.
Gut, damit wäre der Punkt schonmal erledigt.
Damit zum Thema: Am 18.03. lese ich um 11 Uhr morgens im Rahmen der Buchmesse Leipzig auf der Leseinsel. Im Anschluss daran wird man mich beim Stand von Werkzeugs noch eine Weile antreffen können.
Jetzt bin ich gerade dabei die perfekte Stelle für die Lesung zu suchen. Das ist gar nicht so leicht. Der Textauszug sollte nach Möglichkeit das Spektrum des Romans zeigen. Zusätzlich empfinde ich es noch als vorteilhaft, wenn man nicht zu viele Personen in einer Lesung benennt, das kann sich eh kein Mensch merken. Ich habe schon ein paar Kandidaten ausgewählt, die in Frage kommen. Mal sehen, welcher es am Ende wird. Zu viel will man ja auch nicht verraten. Schwierige Gratwanderung, sag ich euch.
Soviel mal für Heute. Ich weiß, ist nicht viel, aber manchmal müssen auch ganz trockene Ankündigungen sein. Man könnte zwar meinen, dass ich viel Zeit habe, jetzt wo Bluttrinker anläuft, aber dem ist ganz und gar nicht so. Wie oben bereits erwähnt ist bald Buchmesse. Das ist einer der beiden Termine, zu denen sich Autoren mal wieder aus ihren Schreibhöhlen wagen. Man bringt sich in Form, polstert das eigene Portfolio auf und entwickelt noch jede Menge “Last-Minute-Ideen”, die dann die armen Agentinnen alle noch sichten sollen. Zumindest bei letzterem war ich dieses Jahr brav, denn meine Ideenplanung läuft schon seit Monaten in enger Absprache mit eben diesen wundervollen Agentinnen. Aber das ist auch der Grund, weshalb ich eher wenig Zeit habe. Mich treiben zur Zeit nämlich gleich mehrere Ideen um und zwei haben mich so sehr gepackt, dass ich da auch direkt mit der Arbeit begonnen habe.
Es stimmt schon, als Autor ist man getrieben. Ich schreibe zwar, um damit Geld zu verdienen (ja, sorry an die Ideallisten, so läuft es leider) – aber vor allem in den letzten Tagen bemerke ich doch, dass ich ohne mein tägliches Pensum einfach unausgeglichen bin.
Wer übrigens noch ein Exemplar der Erstausgabe von “Tharador” ergattern will, der sollte sich beeilen, wie ich aus gut unterrichteten Kreisen gehört habe. Bei Gelegenheit werde ich sicher wiedermal eines verlosen, aber das kann noch dauern, da ich vor Ablauf der Flatrate-Verlosung kein neues Gewinnspiel starte. Sonst verliere ich noch den Überblick.
So, das Buch ist jetzt seit grandiosen zwei Wochen erhältlich, die ersten Leser schicken mir ihr Feedback – vielen dank dafür und auch für die netten Worte.
Zeit, ein wenig hinter die Kulissen zu blicken, findet ihr nicht?
Die Arbeit an Bluttrinker war eine ganz besondere Herausforderung. Prequel zu schreiben ist immer eine Gratwanderung. In den CdP hatte ich ja schon einiges von der Zeit Throndimars erzählt. Vorallem, wie Throndimars Kampf endet. Nun stellte sich eigentlich nur die Frage, ob ich in Bluttrinker diese Geschichte nacherzählen würde, oder ob ich eine Art alternative Vorgeschichte erzähle. Letzteres kam ganz klar nicht in Frage. Aber da stellte sich schon die nächste Frage: Wie mache ich das Buch für Kenner der Chroniken dennoch spannend?
Der große zeitliche Abstand der beiden Geschichten kam mir da gelegen. Aus Tharador kannte man das Ende von Throndimars Reise, aber wusste nicht wie sie begonnen hatte. Man wusste nichts über seinen Weg, sein Handeln. Und ich nutzte die Tatsache, dass in 300 Jahren einiges an verklärter Heldenverehrung vonstatten ging. Throndimar ist also möglicherweise ganz anders, als man ihn erwartet hätte.
Aber das allein reichte mir noch nicht. Ich wollte auch noch etwas völlig Neues erzählen. Die Geschichte um die Fürsten, die um die Krone streiten passte perfekt in die Zeit. Die Länder nördlich der Todfelsen sind im Umbruch, stecken mitten in einer Entwicklung, deren Ende noch nicht abzusehen ist.
Ich merke, wie ich schon wieder kurz davor bin viel zu viel zu verraten. Aber ein paar kleine Schmanker’l hab ich noch.
Hier ist eine Liste mit bekannten Namen/Charakteren aus den Chroniken, die in Bluttrinker auftauchen:
Amosh, Balburan, Baldrokk, Barsjk, Faeron, Gordan, Gulmar, Karandras, Malvner, Rhelon, Throndimar und Xandor.
Ich glaube/hoffe, ich habe keinen vergessen. Und vielleicht sticht dem ein oder anderen Leser ein bestimmter Name ins Auge. Nun, ich werde es noch nicht verraten, aber die Hinweise zu ihm stecken in den Büchern. Wie heißt es bei Prestige: “Sehen Sie auch genau hin?”
Ich könnte natürlich auch alles verraten, aber es macht doch viel mehr Spaß solche Geheimnisse selbst zu entknobeln, nicht wahr?